23. Februar 2012 04:48 | |||||
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Mitglied seit: 11.02.2008
Geschlecht: weiblich Geburtstag: 29.12.1969 Sternzeichen: Steinbock Hobbys: Mein Sohn Schreibe... |
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Nun sitz ich hier,
verwisch das Gestern -
auf weißem Pergament
vertropft die Zeit,
was übrig blieb,
verschmiert das Auge -
im Tuscheffekt
die Traurigkeit.
Es verlaufen Perspektiven,
alles Sehnen mischt sich bei -
wie gewonnen, so zerronnen
dringt Leid in jede Faser ein.
Auf meiner Lebensstraße
nagelten sich meine Träume
zum Kreuzweg.
Blickte an Lorbeeren vorbei
weil Angst es war,
die mich nicht finden ließ.
Ich rollte Steine beiseite,
lag der Erde zu Füßen
und verfiel dem Selbstbetrug,
zu hoffen, wo das Wissen
längst schon resignierte.
Die Dornen schmerzen,
doch im Aufstehen nährt
mein Herzblut
den Glauben an die Liebe.
Ich bewege mich zwischen den Zeilen meines Lebensbuches.Als Letter in meinem Alphabet. Frage mich, ob es denn richtig war, dieses Kreuz und Quer, das Auf und Ab ganz einfach mitzugehen oder ob nicht besser ein schützend Einband mich begleitet hätte?
Natürlich ist sie vorgeschrieben, vorgegeben mir die Zeit. Und doch, wen kümmerts, wenn vergebens, mein Inneres nach Seiten sucht
die heller klingen als die letzen Jahre meiner Wege? Die beherzt ich wohl, doch freud- und friedlos durchgangen bin.
Nein, ich darf nicht klagen. Doch weiß ich heute ganz genau,dass das was in mir lebt nur dem gebührt der auch so fühlen kann wie ich, der nicht versucht den Inhalt zu kopieren. Denn niemals könnte ich mit einem Abzug glücklich werden.
Wie irrt das letzte lieb gewonn'ne Denken
als Spukgestalt in meinem Kopf umher,
verleiht dem Tag ein unermüdlich kämpfen
umschwebt mich nachts, und seelenschwer
sind meine Träume.
Es nährt die Nacht nichts außer Sorgen,
bezwingen haltlos meine Gegenwehr.
Die Bitte, bleibt im Wunsch verborgen,
im Morgen aufzuwachen, ohne Wiederkehr
der illustrierten Bildgeschichten.
Du geisterst mitternächtlich manche Stunde
und lädst im weißen Laken mich zum Tanz;
die Unruh schlägt und gibt mir Kunde
vom Herzen, das sich selbst verspielt im Glanz
der gestrig schönen Mär.
Lose hängt der Lebensfaden, und die Güte
atmet mit den letzten Zügen Leben aus.
Sie stillt den Raum, die Blicke suchend
ein letztes Mal, im allerletzten Grüßen
greifen Hände ineinander und vertrau'n.
Langsam weicht die Kraft, das Ende naht und schweigend
füllt die Liebe letzte Stunde aus, ihr Licht
erbittet innerlichen Frieden,
verzeiht, und tröstend nimmt von Angesicht zu
Angesicht sie all den Schmerz und alles Leid.
Lächelnd schließen sich die Augen und im Herzen
kehrt die Ruhe ein, verstummt das alte Lied.
Zurückgelassen bleibt die Leere,
das Lauschen nach beseelter Melodie, die
nie verklingt und durch Erinnerungen lebt.
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