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03. September 2010 13:06
Kleine-Redakteure Günter Sagmeister und Michael Schuen über den Schi-Weltcup
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von michaelschuen am: 30.08.2010, 15:56 Uhr

legen wir dann mal wieder los, diesmal mit einer etwas anderen Geschichte:

Der Finne Markus Sandell war im Vorjahr beim Training auf dem Pitztaler Gletscher so schwer gestürzt - er war bei Schneemangel über die Piste hinaus in ein Geröllfeld geflogen - dass ihm eine Niere hatte entfernt werden müssen.

 Jetzt will er wieder zurück und ist - nach Trainings mit Benni Raich in Zermatt - optimistisch: "Ich bin beinahe dieselben Zeiten gefahren wie er", sagte er der finnischen Nachrichtenagentur.

Da darf man gespannt sein auf seinen Heim-Slalom in Levi. Aber, und das sagte Sandell auch: Nach wie vor hat er Probleme im Rücken und muskuläre Schwierigkeiten. Und Schmerzen hat er natürlich auch noch...

finnland    sandell    schi    weltcup
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von michaelschuen am: 24.01.2010, 11:22 Uhr

Einiges los hier in Kitzbühel - und daher wenig Zeit zum Bloggen und ein paar Nachträge:

Fangen wir an beim Super-G. Da gab's ja noch was zu lachen mit Platz zwei und drei. Nach dem ganzen Gerede von Krise oder nicht mutierte da sogar Alpin-Direktor Hans Pum zur Grinsekatze:

Und weil in Kitzbühel alle arbeiten müssen, erwischte es auch Clemens Prader. Der ist an sich Golf-Profi, aber auch Sohn von Kitzbühels Nobel-Schneider Franz Pader. Und so verkaufte der Saison die neue Toni-Sailer-Hauben- und Kappen.Collection.

Und am Abend ging es dann zur A1-Kitz-Night in der Sonnbergstub'n. Ich kann nur so viel verraten: Es gäbe Fotos. Die zeigt man aber nicht her. Bis auf das vielleicht: Oliver Polzer schaute mitunter eher ungläubig ;-)

 

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von michaelschuen am: 21.01.2010, 14:07 Uhr

Beim Dani Albrecht war einiges los...

Vor ihm sind mehr Mikrofone gestanden als manch anderer in seinem ganzen Leben sieht ;-)

Am Abend davor war Stanglwirt angesagt.

Da wurde die Zusammenarbeit zwischen Puma und dem ÖSV offiziell vorgestellt.

Ein par Schifahrer waren auch da, sogar die zwei Pechvögel Niki Hosp und Maria Holaus kamen nach Kitzbühel; oder besser gesagt Going. Zuerst aber gab's Fotos:

Und da sind die beiden Verletzen im Puma-Gwandl:

Auch Kollege Georg Fraisl (Krone) hat einen neuen Freund gefunden. Der war aber noch ein wenig kühl...

Und zu guter letzt:

Das Klo im Stanglwirt ist wirklich einen Blick werd, zumindest für die Herren...

 

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von michaelschuen am: 21.01.2010, 13:29 Uhr

Pressekonferen von Daniel Albrecht...

Sie war überlaufener als alles andere bisher. Und sie war ermutigend: Dani geht es eigentlich sehr gut. Comeback wird es heuer trotzdem keines geben.

Hier sein erstes Statement im O-Ton (ein wenig leise, ich weiß... das Kratzen im Hintergrund ist übrigens mein fliegender Bleistieft ;-))

[audio] DaniAlbrecht (1.233 KB)

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von michaelschuen am: 20.01.2010, 15:22 Uhr

 

Da sind wir also in Kitzbühel. Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm, auch wenn es beim ersten Training gar wunderschön war - wie man hier sieht...

das VIP-Zelt ist gerade erst im Aufbau. Da sieht man den Glamour, der hier ab Freitag herrscht noch nicht... Noch...

 Die Zwischenzeit nutzt man mit Interview-Terminen. So wie mit Marco Büchel oder Manuel Osborne-Paradis.

Da erfährt man viele lustige Geschichten - wenn man sie vorher nicht schon wusste. So etwa, dass die Kanadier ja grundsätzlich gerne feiern. Manchmal auch etwas zu viel. Und Robbie Dixon ist mit Jan Hudec zurück nach Kanada, um sich individuell auf Olympia vorzubereiten. Gerüchten zufolge soll das auch daran liegen, dass er nach einer Party auf den Kopf gefallen ist...

 

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von michaelschuen am: 16.01.2010, 17:02 Uhr

Die Abfahrt war kein Ruhmesblatt für Österreich, Klaus Kröll Neunter, Georg Streitberger Zehnter. Da gibt's nicht viel zu jubeln. Und dann gibt's was, was es nur im autofreien wengen gibt. Auch die Schifahrer genießen hier (fast) kein Extra-Service. Sie dürfen den 20-Minuten-Marsch vom Ziel ins Dorf aber oft mit dem taxi in Angriff nehmen. Damit sind sie zwar wegen der Massen (heute waren 32.000 Fans da, neuer Rekord) auch nicht viel schneller, aber sie fahren wenigstens.

Bevor aber Michael Walchhofer ins Taxi stieg, ging er ein paar Schritte. Inmitten der Fans. Das schaut dann so aus:

Autogramme musste er keine schreiben ;-)

Und dann war da noch Marco Büchel. 38 Jahre jung, der zweitälteste im Feld - und mit Sicherheit der beliebteste. Die Journalisten gaben ihm nach seiner, ungewöhnlich langen, Pressekonferenz minutenlang standing ovations. Was er alles sagte: Nächste Woche im großen Kitzbühel-Interview in der Kleinen Zeitung...

Bemerkenswert: Büxi gönnen alle den Erfolg. Werner Heel, gerade eine Hundertstel zurück Vierter: "Das ist mein Abschiedsgeschenk. er fährt das letzte Mal hier." Didier Cuche, vier Hundertstel zurück Fünfter: "Ich wäre schon gern schneller gewesen. Aber maximal ex aequo mit Marco. Wenn ich eine Hundertstel vor ihm gewesen wäre, das hätte ich mir nicht verziehen..."

Kein Wunder, dass Marco auf dem Fot fast einen Heiligenschein hat:

 

alpin    büchel    schi    walchhofer    weltcup    wengen
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von michaelschuen am: 16.01.2010, 11:16 Uhr

Es kann so schön sein in den Bergen... So ging in Wengen heute die Sonne über den Bergen auf:

Für andere ist der Sonnenschein nicht so extrem:

Christoph Gruber ist beim Einfahren gestürzt, krachte beim Abschwingen gegen eine Absperrung und wurde ins Spital eingeliefert. Wohl zumindest mit einer Gehirnerschütterung...

Und dann ist da noch der Magen-Darm-Virus, der im österreichischen Team Einzug gehalten hat. Nach Romed Baumann erwischte es auch Michael Walchhofer nach dem Kombi-Slalom, Walchi will aber heute trotzdem starten. Aber so richtig gut stehen die Vorzeichen nicht...

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von michaelschuen am: 15.01.2010, 17:28 Uhr

Da war doch noch was... und das ist Romed Baumann. Der feierte erst am Donnerstag Geburtstag. Oder besser: er feierte nicht. Denn der frischgebackene 24-Jährige legte sich nach dem Abfahrtstraining zum Mittagsschläfchen. Nach dem Aufwachen schwang er sich auf den Ergometer - und vorbei war es.

Magen-Darm-Virus. Statt der geplanten kleinen Runde Bier für die Teamkollegen und Trainer gab's diverse Besuche am Örtchen. Und an Schlaf war gar nicht zu denken. Obwohl Baumann an und für sich ein nettes Zimmer mit Jungfrau-Blick im berühmten Hotel Silberhorn hat.

Das Ergebnis: Baumann startete in die Kombi-Abfahrt, sprang über Hundschopf und Minschkante - und schwang ab: "Ich hab mich fast so gefühlt, als ob ich betrunken wäre", erklärte er danach, "ich war einfach nicht auf der Höhe. Und da ist es besser, man lässt es."

herren    schi    weltcup    wengen
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von michaelschuen am: 15.01.2010, 16:22 Uhr

Welcome back, Bode Miller. Willkommen zurück am Siegespodest ganz oben.

 Es hat eine Weile gedauert, aber erstmals seit März 2008 hat Bode Miller wieder ein Rennen gewonnen. Die Super-Kombi in Wengen. Und weil er sonst ja gar nicht mehr so gerne mit Journalisen spricht, warteten alle ganz gespannt auf seine Pressekonferenz. Die war dann ganz lustig.

Wie auch die Anreise: In Wengen dürfen die drei vom Sigespodest nämlich mit dem Hubschrauber vom Ziel wegfliegen, damit sie schneller bei der PK sind, Hier die Ankunft von Bode:

Bode offenbarte, dass er sich in der Früh vor dem Rennen noch für einen neuen Schuh entschied. Der Grund: Seine Knöchelverletzung. Der Schuh passte ihm aber dann so gut, dass er damit auch den Slalom fuhr. Was wiederum an sich eher ungewöhnlich ist. Dass er seinen Humor nicht verloren hat, bewies er mit der Antwort auf die Frage, ob dieser eine Schuh enn nun ein Abfahrts- oder ein Slalom-Schuh gewesen sei:

 "In der Früh war es ein Abfahrtsschuh, weil ich ja zuerst die Abfahrt gefahren bin. Insofern bin ich dann den Slalom mit einem Abfahrtsschuh gefahren. Da hat  er auch gepasst. Weil die Abfahrt und der Slalom so gut waren, werde ich in der Abfahrt am Samstag wiede rdamit fahren. Dann ist es aber eigentlich ein Slalom-Schuh, weil ich ja zuletzt den Slalom gefahren bin..."

Was es sonst noch zu berichten gibt: Dass Wengen für ihn keine "Love-Story" ist. Sondern er eher der Meinung ist, dass es viele Läufer hassen. "Weil es anstrengend ist, man kann nie ins Hotel, weil es so weit weg ist. Man muss immer mit dem Zug fahren." Andererseits sei genau das der Reiz, den Wengen ausmacht, verriet er.

Und: "Für mich war wengen immer die ultimative Abfahrt: Schnelle und langsame Passagen, technische Abschnitte und Gleitstücke, Sprünge und vor allem konditionell ziemlich fordernd. Aber Jahr für jahr zieht man der Abfahrt einen Zahn.."

Ob er damit auch die Abtragung des Zielsprungs meinte, seit dahingestellt.

Übrigens: Ex-Sturzpilot Miller zur Frage, ob er als Familienvater jetzt mit mehr Hirn fahre: "Ich war immer der Meinung, dass ich sehr smart Schi fahre. Auch wenn mich immer alle ausgelacht haben, wenn ich das sage und dann ausfalle. Aber ich habe 400 Weltcuprennen und praktisch keine schwere Verletzung. Also muss ja was dran sein..."

herren    schi    weltcup    wengen
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von michaelschuen am: 14.01.2010, 17:41 Uhr

Sodala, ein paar Dinge sind wieder erledigt, das Abschlusstraining etwa. Leider hatte der Meteo-Frosch auch heute wieder recht: zwar sah es morgens nach strahlendem Sonnenschein aus, doch als das Training begann, war es schon bewölkt.

Bestzeit hatte Andrej Jerman, so ganz nebenbei...

Zu etwas ganz anderem: Wengen hat ja einen eigenen Flair. Was ich besonders gern habe: das Käse-geschäft auf dem Weg zum Medienzentrum etwa. Das sieht so aus:

Zur Erklärung: Chäs für Käse versteht man - Gruebi heißt aber nicht Grube... das ist der Name, daneben gibt es auch noch das Cafe Gruebi...

 Und dann wäre da die Volksschule mit dem Medienzentrum - und das bevorzugte Verkehrsmittel der Kinder zur Winterzeit: Schlitten (in der Schweiz sagt man ja auch zum Rodeln Schlitteln) oder Sitze auf alten Schiern montiert. Woanders stellt man Räder ab, hier sinds halt Schlitten - zumindest im Winter ;-)

In Wengen logieren die Österreicher im Hotel Silberhorn... Da erwartete sie ein besonderer Willkommensgruß:

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