17. Mai 2012 14:15 | |||||
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Interpret: The Subways
Album: All or Nothing
Erschienen: 27.Juni
The Subways haben mit "Young for Eternity" den Indie-Rock Markt gewaltig aufgemischt, mit All or Nothing machen die 3 aus Herdfordshire genau dort weiter wo sie aufgehört haben und legen noch gewaltig eins drauf!
Weder ihre Besetzung noch ihre Musik hat sich wahnsinnig verändert, bis auf wenige Ausnahmen sind alle Songs mit Gitarre-Bass-Drums typisch Instrumentalisiert. Was die Musik der Subways aus dem rießen Britpop/Rock Markt hervorstechen lässt ist sicherlich der Gesang. Billy(Git.) und Charlotte (B) singen auf fast allen Songs gemeinsam bzw. ergänzend. Die manchmal zerbrechliche dann wieder pregnant starke Oberstimme der Bassistin macht diese Band so einzigartig.
Gleich auf dem Opener Girls&Boys, lassen sie mit einem Heavy-Riff als Intro und Outro mächtig die Sau raus, im klaren Kontrast dazu stehen die melodischen Gitarren im Mittelteil des Songs. Mit purem Rock geht es auch in Kalifornia, Alright und Shake!Shake! weiter. In Shake!Shake! singt Charlotte zum ersten mal die Hauptstimme was dem Song enorme Power im Refrain verleiht.
Mit Move to Newlyn lassen sie zum ersten Mal etwas Balladeskes vom Stapel, akustische Gitarren und ganz leichte elektronische Klänge lassen die Nummer zu einem echten Ohrwurm anwachsen.
All or Nothing und I won't let you down sind 2 recht typische Indie Nummern, vor allem All or Nothing klingt für mich zu viel nach Indieeinheitsbrei. Turnaround kommt dafür mit gebrüllter Stopfe a la Turbostart und einem hammer Refrain um die Ecke. In der Nummer lässt Charlotte die Rock'n'Roll Queen richtig raus! In Obsession ist es wieder der Refrain den die Beiden gemeinsam Singen der die Nummer wirkliche hörenswert macht.
Erst mit Titel#10 kommt die erste auch textliche Ballade. Die harten E-Gitarren werden durch Akustische und ein Klavier ersetzt.
In Always Tomorrows singt wieder sie die Hauptstimme in der Stropfe. Lostboy ist eher unauffällig aber als Outro gut gewählt.
Die beiden Bonustracks Streetfighter und Burst sind nocheinmal zwei echte Rocker!
Viele Neuerungen haben die Subways nicht zu bieten, warum auch? Eine Indie Band braucht nicht mehr als Gitarre-Bass-Schlagzeug. Überzeugend ist der Gesang. Die Songlist ist mit 12 (bzw. 14 mit Bonus) Nummern meist unter 3 Minuten auch dem Genre entsprechend. Leider sind manchmal die Stopfen etwas zu ersetzbar bzw. unauffällig und erst der Refrain macht den Song wirklich gut. Auffällig ist das die Nebenstimme in vier Songs nur "Aaaaaaaahhhh" singt...etwas einfallslos!
Für das nächste Album würde ich mir eine Solo-Gesang Nummer von Charlotte wünschen, und vielleicht etwas mehr Variationen was den Songaufbau betrifft.
Trotzdem, die Subways liefern ein solides kraftvolles Rock-Werk ab. Sie haben die Leistung von ihrem Debutalbum klar übertroffen, wirken reifer und der Sound klarer. Am Ende gibt der geniale einzigartige (im Indie Bereich) Gesang Ausschlag für die vier Sterne! ****(von 5)