03. September 2010 13:32 | |||||
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Mitglied seit: 29.12.2006
Geburtstag: 10.11.1995 Hobbys: informieren unterha... |
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Samstag, 11. Oktober:
Das Wochenende sollte gemütlich ausklingen nach meiner Urlaubswoche - aber es kam anders... und es kam heftig.
6:45 Uhr - mein Handy piepst...wer, nur wer wagt es?
Rausgerissen aus dem Schlaf luge ich auf das Display meines Handys, "Jörg Haider ist tot" flimmert mir entgegen. Keine Sekunde vergeht, mich reißt es aus dem Bett. Ein Kaffee muss erstmal her - ich hab mich sicherlich verlesen - aber erstmal ein Kaffee...hilft immer am frühen Morgen. Vielleicht begreife ich dann…
Ich schalte den Fernseher ein - Tarek Leitner schaut mich an, auch ein wenig verschlafen - Schlagzeilen flimmern über den Bildschirm, melancholische Musik. "Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider kam in der Nacht auf Samstag bei einem Verkehrsunfall ums Leben". Das kann nicht sein - aber, er war doch noch... - Teletext, auch hier steht "Jörg Haider tot". Radio an - mit leiser, gebrochener Stimme spricht die Moderatorin.
Dusche, erneut Kaffe, rein ins Auto, ein paar Telefonate mit Kollegen auf dem Weg dorthin, SMS noch schnell an die Familie...Im Büro - es ist kurz nach acht Uhr – Schlagzeilen flattern über die Agenturen, Texte, Bilder - und plötzlich bin ich hellwach...
(Zu) viel Kaffee, Stunden, Geschichten, Gespräche mit Kollegen später komme ich nachhause. Kaffee hatte ich an diesem Tag genug intus - aber begreifen konnte ich es am Ende dieses Tages immer noch nicht wirklich...
Nina Herper
Fragen Sie mich ganz schnell nach den handelsüblichen Dopingsubstanzen: Traubenzucker und Schokolade, würde ich sagen. Jetzt könnte ich noch ganz schnell einen schlechten Scherz drauflegen: Kohlsuppe vielleicht auch. Sie sehen schon, ich bin bei dem Thema leicht befangen. Ich hab ja nix gegen den Bernhard Kohl, ich kenne ihn ja gar nicht, aber leider habe ich ein grundsätzliches Problem mit dem Thema Radfahren. Vielleicht ausgelöst durch eine frühkindliche Prägung: Schon als Dreijährige habe ich mich beharrlich geweigert auch nur einen Meter bei einem Dreiradrennen zu fahren. Ich blieb hartnäckig am Start stehen, während sich meine Gegner wie blöd abstrampelten. Und was habe ich daraus gelernt? Ich habe null Energie verschwendet und trotzdem wurde mir eine Plüsch-Sumsi überreicht (wer will schon mit drei Jahren eine Medaille?). Diese Form von Wettbewerb bringt dem Sieger also gar nichts.
Womit wir wieder beim Ausgangs-Thema wären, denn für alle künftigen Radbewerbe sollte man das Sieger-Prozedere grundlegend ändern: Jeder der zuerst über eine Ziellinie fährt, bekommt einen Gutschein für einen Blumenstrauß den er bei einer negativen Dopingprobe zwei Monate später einlösen darf. So einfach ist das. Schon vor dem Rennen gibt es einen schnellen Dopingvortest: Man schreit gut hörbar eine Dopingsubstanz im Fahrerlager und jeder der nur mit der Wimper zuckt ...
Oder man erfindet den Radsport einfach ganz neu und während dieser fünf Jahre sollte man sich doch tunlichst den weniger bekannten Sportarten widmen. Hier habe ich natürlich eine ganz eindeutige Präferenz: Tontaubenschießen, eine eindeutig unterbewertete Sportart mit viel Potential.
Susanne Rakowitz
PS: Sollte Ihnen seit eineinhalb Jahren in Graz ein verwaistes Fahrrad auffallen - und ich glaube mich zu erinnern, dass es in seiner Grundfarbe schwarz ist - könnten Sie mir bitte seinen Stellplatz verraten? Ich kann mich nämlich nicht mehr ganz so genau erinnern ...
Nachdem sich mein Taschentuchverbrauch von 30 pro Stunde auf ca. zwei pro Stunde verringert hat und ich mich dank der Errungenschaften der Pharmazie wieder auf dem Weg der Besserung befinde, habe ich mich für Lokale & Rezepte-Kollegin Waltraud ins Zeug geschmissen und endlich nach zwei Monaten Verzögerung eine Geschichte über die von mir über alles geliebte Avocadofrucht geschrieben.
Das ist jetzt an sich kein großer Verdienst, schließlich produzieren meine braven MitarbeiterInnen und KollegInnen interessante Geschichten am laufenden Band, aber an Hand dieser Geschichte lässt sich gut demonstrieren, in welchen Tiefen des Spezialwissens sich journalistische Arbeit oft abspielt.
Im speziellen Fall geht es um Nahuatl, eine uto-aztektische Sprache, die von Tolteken, Azteken und Tlaxcalteken gesprochen wurde und noch immer in Teilen Mexikos gesprochen wird. Jedenfalls stammt die Avocadofrucht von dort, die Wissenschaft ist sich aber uneins, ob der Name Avocado eine Ableitung von ahuacatl, dem Hoden (wegen der Form), ist, oder von ahacuatl, was so viel heißt wie "Butter aus dem Wald".
Was soll uns das jetzt eigentlich sagen?
Naja, vor allem, dass es irre Spaß macht, in Zeiten von Regierungs-Tohuwabohu, Finanzkrise, neben der täglichen Schauerei und Kriegsberichterstattung und wenn im Büro nicht alles so ganz läuft, wie man sich's vorstellt, sich mit absolut unwichtigen und unbedeutenden Themen zu beschäftigen. Und solang das noch möglich ist, kann's uns allen noch nicht allzu schlecht gehen, n'est pas?
Katrin Leinfellner
Sie kennen diese Ausdrücke bestimmt: Rotzlöffel, Rotzpippn, Rotznosn, rotzfrech ... all das trifft auf Kollegin Kati und mich zu.
Oder anders herum: Kollegin Kati und ich sind ganz arg verschnupft. Und wir können nichts anderes tun, als uns gegenseitig mit Taschentüchern auszuhelfen und uns zu bemitleiden. Wobei die rotzfreche Kati ja felsenfest behauptet, ich hätte sie angesteckt ... Blödsinn, sage ich.
Wie auch immer: Sollte es Sie ebenfalls rotzig erwischt haben: Wünschen wir Ihnen gute Besserung. Unser Mitgefühl haben Sie. Und vielleicht helfen Ihnen unsere Gesundheitstipps ja, den Weg zurück in eine Welt ohne Taschentücher und Lutschtabletten zu finden.
http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/1556159/index.do
Hatschi!
Waltraud Zechner
Wenn Sie sich gewundert haben, warum wir in letzter Zeit trist, uninspririert, müde und genervt gewirkt haben: Diese Phase ist jetzt vorbei, denn: es gibt wieder eine Indoor-Futterstelle, nachdem unsere - zwar nicht allseits beliebte, aber doch belagerte - Weckerlfrau vor einigen Wochen ihren Dienst quittiert hatte.
Das neue Buffet ist derartig grandios, dass es von einer ganzen "Weckerlfamilie" betreut wird: Mama, Papa - und Opa. Und die drei haben sich zum Einstand schon alle Mühe gegeben, unsere kulinarisch eher bodenständigen, dafür mengenmäßig oft überbordenden Gelüste zu befriedigen. Mit Erfolg. Ab sofort sind wir wieder alle satt, zufrieden, arbeitsam, gut gelaunt und fleißig. Und müssen vor allem nicht mehr unser sauer verdientes Geld einem Großhandelsriesen in den Rachen werfen (und vor allem müssma nimmer hinlatschen).
Muss jetzt leider aufhören um schleunigst die drei Stockwerke zur Weckerlfamilie hinunterzusprinten ... mein Magen knurrt.
Katrin Leinfellner
Die Wahl ist geschlagen. Und für uns war es eine gute Wahl.
Das liegt jetzt nicht wirklich am Ergebnis (und dieses Weblog ist wirklich nur per Zufall orange), sondern daran, dass in der Online-Redaktion am vergangenen Sonntag dank dem vorbildlichen Einsatz von insgesamt 20 Mitarbeitern alles reibungslos funktioniert hat:
Punkt 17:00 Uhr gab's Hochrechnung & Mandatsverteilung perfekt grafisch aufbereitet auf unserer Homepage. Ab dann ständig aktualisierte Hochrechnungen und schließlich um 20:00 Uhr das vorläufige Endergebnis mit regionaler Verteilung und dem "Koalitions-Rechner".
Am Wahltag und dem Tag danach verzeichnete die Wahlberichterstattung der Kleinen Zeitung Online rund eine Million Zugriffe.
Die Redaktion sichtete am Wahltag 369 Meldungen und über 700 Agenturbilder.
Innerhalb kürzester Zeit nach der ersten Hochrechnung waren dank Zusammenarbeit mit der Antenne Steiermark O-Töne aller nationalen Spitzenkandidaten sowie von allen steirischen und Kärntner Parteivertetern online bereitgestellt. Außerdem gab es eine erste Analyse von Kleine Zeitung Innenpolitik-Redakteur Michael Jungwirth.
Unser Videoteam berichtete in Bild und Ton aus den regionalen Wahlkampfzentralen, befragte Bürger vor den Wahllokalen und - nach der Wahl - zum Wahlausgang und stellte insgesamt 98 Videos zum Wahlkampf online.
Auch in den Grazer Straßenbahnen und Klagenfurter Bussen konnten die Fahrgäste dank Infoscreens topaktuell unsere Wahlgeschichten lesen.
Über 22.000 Kurzmeldungen mit Wahlergebnissen wurden an die Abonnenten der Gratis-Wahl-SMS versendet.
673 User nutzten am Wahltag die mobile Ausgabe www.kleinezeitung.at/go auf Ihren Handys und PDAs.
Über 550 kreative Zeitgenossen haben in unserer Blabla-Maschine Politikern Worte in den Mund gelegt.
Und wenn es auch wieder zahlreiche Leute gibt, die irgendwo irgendwann ein Haar in der Suppe finden: Selbstlob stimmt, finden wir. Und muss auch ab und zu mal sein.
> Video: Die Wahlnacht in der Online-Redaktion
> Das Wahl-Team
> Das Wahl-Special![]()
Katrin Leinfellner
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08.10.2008, 12:20
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schoeni apa350
08.10.2008, 12:19
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maier iglo feier
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Oben ohne
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Starmania bewegt
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Robert Seeger bei un...
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"Land unter" in Niederschöckl
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Neues Album
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