03. September 2010 13:32 | |||||
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Mitglied seit: 30.08.2004
Geschlecht: weiblich Geburtstag: 02.12.1958 Sternzeichen: Schütze Hobbys: jetzt und heute |
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STERNSTUNDE
Tausende Sterne
fallen aus Federwolken,
decken sachte zu.
Erzeugen eine Stille,
die fühl- und sichtbar ist.
Tausende Sterne
tanzen auf pulv’rigem Schnee,
spüre den Atem.
Genieß die Langsamkeit
und lass’ Gedanken fliegen.
Tausende Sterne
strahlen vom Weihnachtshimmel
und zwinkern dir zu.
Lärm des Alltags verschwindet,
macht Platz für leise Musik.

Ich wünsche allen, die sich hier her auf meinen Weblog verirrt haben, ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Tage im Kreise der Familie und Freunden und einen buntfröhlichen Start ins Jahr 2009.
Riky
Ich bin so reich an …
… reich an Stille, weil ich sie suche,
… reich an vielen himmelblauen Perlen, die sich durch mein Leben ziehen,
… reich an Wohlfühlorten, an denen ich Kraft und Energie tanken kann,
… reich an Neblig-Mystisch-Schönem, um Gespenster tanzen zu sehen ,
… reich an kuscheligen 15 Minuten, die ich mir zwischendurch einfach mal gönne,
… reich an Blicken in den Nachthimmel, weil dieser mir die Sterne bringt,
… reich an verzauberten Landschaften, die mir Geschichten erzählen,
… reich an der atemlosen Stille meiner Stadt, da ich zuhören kann,
… reich an geschriebenen und erhaltenen Briefen, um zwischen den Zeilen zu lesen,
… reich an Lücken im Terminkalender, auch wenn sie nur klitzekleine sind,
… reich an regenreichen Tagträumen, um ihnen bis zum Meer zu folgen,
… reich an musikalischen Momenten, um auf Wolke 7 zu schweben,
… reich an Zimt-Vanille-Nelken-Duft, der mir die Kindheit nahe bringt,
… reich an unvergessliche Buch-Bekanntschaften, um ins Geschichtenreich einzutauchen,
… reich an lieb gewordenen Kaffee-Pausen zum Abschalten,
… reich an Lebensbäumen, knorrig, stark und unerschütterlich,
… reich an Erinnerungs-Moment-Aufnahmen, die tief in meinem Herzen sind,
… reich an „Was wären wenn …“, damit sie sich erfüllen können,
… reich an geheimen Sehnsüchten, die mir alleine gehören,
… reich an Freude über meine Lebensblume, die mir den Frühling bringt,
… reich an persönlichen Weihnachtsengerl,
… reich an Freunden und Familie, ohne die mein Leben leer wären.
Ich wünsche euch allen „diese Reichtümer“!
Riky
Mit ihm lerne ich die schönsten Ecken Griechenlands kennen, mit ihr kann ich bei einem Bier (oder Prosecco) bis spät in die Nacht plaudern, mit ihm über meine Lieblingsgruppe STS sinnieren, mit ihr ist es so herrlich beim Moser bei einem Kaffee oder heißer Schokolade zusammen zu sitzen, mit ihm über himmlische Genüsse reflektieren, mit ihr macht das Joggen noch mal so viel Spaß, mit ihm bin ich bei den Anglizismen einer Meinung, mit ihr diskutiere ich über Murakami und Neil Diamond, mit ihm sehe ich das Licht von einer anderen Seite, mit ihr ist Bummeln ein lustiger Zeitvertreib, mit ihm sehe ich die Elfen im Zirbenwald, mit ihr habe ich liebe Erinnerungen, mit ihm fühle ich Geborgenheit, mit ihr verbindet mich die Fürsorge, mit ihnen habe ich nicht nur die Liebe zu Venezia gemeinsam.
Sie hören mir zu, wenn ich reden muss,
sie lachen mit mir gemeinsam, wenn ich glücklich bin;
sie trösten mich, wenn ich weine,
sie lieben mich, so wie ich bin,
sie akzeptieren meine kleinen Schwächen,
sie sind für mich da, wenn ich sie brauche.
Sie sind meine Familie, mein Mann, meine Kinder, meine Freunde!
Ich wünsche euch allen einen Herzensmensch!
Riky
Elfen tanzen durch den Wald, die Sonne bahnt sich ihren Weg durch das Laub der Wälder, bei jedem Schritt knistert das Holz unter den Füßen und das Laub raschelt.
Die Engel-Heerscharen erklingen, zuerst leise und sanft, dann immer kräftiger bis zu einem musikalischen Orkan. Da hört man Geigen, Trompeten und Posaune, da singen die Engel im Chor, da erzählt der „Erzengel“ die Geschichte der „Heiligen Nacht“. Es ist himmlisch, himmlisch schön und bezaubernd.
Der Lärm der Stadt und des Alltags bleibt draußen, sobald sich die Tür des Saales schließt. Ein Abend voll Musik, Mendelssohn, Bach und Beethoven, lustiger und besinnlicher Geschichten, erzählt von einer sonoren Stimme, die Gänsehaut aufkommen lässt. Ein Weihnachtskonzert der besonderen Art.
… gehört an diesem Abend:
Wann fängt Weihnachten an
von Rolf Krenzer
Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kraft des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht
und zögert nicht,
sondern du gehst, so wie du bist, darauf zu
dann, ja dann fängt Weihnachten an.
Ich wünsche euch allen einen persönlichen Weihnachtsengel!
Riky
Die ersten von ihnen habe ich bereits gesichtet, noch kommen sie von weit, weit her. Aber sie lassen in mir schon eine Vorfreude auf zukünftige Tage aufkommen. Sie ist der Inbegriff von Frühling, von Beginn und Erwachen. Sie weckt Gefühle von Freiheit und Stolz, sie hat Eleganz und Farbenpracht. Einzeln ist sie wie eine stolze und edle Dame, in Gruppen jugendlich, lebendig und sprühend voller Freude. Sie streckt und windet sich gerne in alle Richtungen, mag es überhaupt nicht, eingeengt zu werden und braucht kein Schnick-Schnack als Beiwerk, um sich und der Welt etwas zu beweisen. Sie ist Poesie in Wort und Farben, sie ist Cha-Cha-Cha und Paso Doble in einem, sie ist ein Feuerwerk an Musik und Gefühlen. Dort, wo sie erscheint, geht die Sonne auf und verbreitet ein warmes Licht.

Sie ist meine Lebensblume.
Ein Strauß Poesie
verzaubert den neuen Tag,
Töne erklingen.
Buchstaben tanzen umher,
sind Balsam für die Seele.
Riky
Mitternacht ist vorbei, ich liege bereits in meinem Bett und blicke in den Nachthimmel. Mein Tag war lang und ich bin müde, ich schließe meine Augen und noch bevor ich einschlafe, schweifen meine Gedanken ab und ich lande – wie so oft – an meinem dritten Wohlfühlort.
Ich rieche das Meer und spüre die salzige Luft auf meinen Lippen. Es ist noch früh am Morgen, die letzten Nebelschwaden erheben sich und lassen die ersten Sonnenstrahlen durch. Ein goldiger Schimmer blendet meine Augen und ich finde mich auf einem der schönsten Plätze wieder. Ein Fremder reicht mir die Hand – leise Musik erklingt – und wie von selbst wiegen wir uns zu den lieblichen Klängen. Weiter führen mich meine Schritte, durch die verzweigten Gässchen, über die unzähligen Brücken und vorbei an den kleinen Campis. Tausende Geschichten aus alter Zeit drängen sich mir auf, sind fühlbar, zeigen mir die Palazzi und die verschwiegenen und verzauberten Orte. Hinauf gestiegen, über unzählige Stufen, um auf die noch jungfräuliche Stadt zu blicken, bevor das geschäftige Treiben beginnt. Da lädt ein Cafe zum Verweilen ein, dort lockt eine Osteria mit einem Umbra Wein und mit den kleinen, köstlichen Cichetti.


Sehnsucht
Musik durchströmt mich,
wenn ich deinen Blick spüre
auf meinem Gesicht.
Sinnlicher Schauer läuft mir
zart über meinen Rücken.
Leicht wie ein Windhauch
streift deine Hand meinen Arm,
Gänsehaut steigt auf.
Tanze mit mir durch die Nacht,
leider ist es nur ein Traum.
Riky
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24.12.2008, 00:31
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