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ulrisch am: 17.03.2008, 12:00 Uhr
" Erwarte das Unerwartete" ist eigentlich das Motto unseres
Stiftsmuseums. Aber heuer hat
Abt Martin von Einsiedeln dieses Motto einfach für unser geistliches Leben in Beschlag genommen. Abt Martin hielt uns in der Karwoche erfrischende und vor allem benediktinische Konventexerzitien.




Abt Martin stellte uns immer wieder obige Plastik von Schwester Caritas Müller vor. Darin sehen wir: Wir sind hineingenommen in die dreifaltige Liebe und werden von ihm umsorgt. Herrliches Bild für diesen unseren einen Gott.

Ein Admonter Mönch im Gespräch vertieft mit Abt Martin.
Wichtige Punkte, die wir von Abt Martin mitgenommen haben:
- Wir brauchen Gott nicht in die Welt bringen. Er ist schon da. ? dieser Hinweis ist für den Benediktinerorden von Admont besonders wichtig, da wir ja pastoral tätig sind.
- "Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herlichkeit" beten wir tagtäglich in den Psalmen. ?Wir leben nicht in einer gottlosen Zeit.
- Wir lieben die Gemeinschaft (leider nur) wie sie sein sollte, nicht wie sie ist. Konkretes lieben, nicht Ideales.
- Wir sollten Menschen nicht nach dem beurteilen, was sie tun, sondern nach dem, was sie leiden.
- Den Gottesnamen "Ich bin da" als Schlüssel zur ganzen Heiligen Schrift.
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