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"Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?" "Ich!"
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Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von ulrisch am: 31.01.2009, 09:08 Uhr

Linz hatte zwei Wochen einen neuen Weihbischof. Der Pfarrer von Windischgarsten (30 Autominuten von Admont entfernt) Gerhard Maria Wagner bat aber Rom inzwischen die Ernennung zurück zu nehmen. Herrlich (traurig) wie die Oberösterreichischen Nachrichten, die Kleine Zeitung und der ORF, die Frankfurter Allgemeine und der Spiegel in seltener Eintracht  auf diesen Mann dreinschlugen. Wir wünschen Pfarrer Gerhard M. Wagner Gottes reichen Segen. Möge ihn die Fröhlichkeit eines Don Bosco immer begleiten.

HERR, segne die katholische Kirche in Oberösterreich.

Pressegespräch am 02.02.09:

über seine "New Orleans Aussage":


verwandte Links:

Oberösterreichischen Nachrichten  zum neuen Weihbischof

Pfarre Windischgarsten

und hier das kathTube-Interview vom 31.01.2009 - mußt Du klicke hier:

 

gerhard    linz    maria    neuer    pfarrer    pfr.    wagner    weihbischof    windischgarsten
3 Kommentare   Kommentieren
http://meinekleine.kleinezeitung.at/ulrisch/stories/339558/modTrackback
Kommentare
die hoffnung bleibt....
von magnolie am: 01.02.2009, 18:02 Uhr
.....dass die medien übertreiben...
sollte alles wahr sein, was sie über den neuen weihbischof berichten, dann scheint mir seine bestellung fragwürdig....
naturkatastrophen als gottesstrafe abzutun, statt gott als gott der freude den menschen näher zu bringen, ist fehl am platz...
die menschen brauchen zuversicht und halt im glauben, ein strafender zeigefinger schreckt sie zurück...
lg,
elisabeth
dennoch....
von ulrisch am: 01.02.2009, 19:54 Uhr
Liebe Elisabeth.

Danke für Deinen Kommentar. Dennoch...

Du hast recht, man soll Menschen an Ihren Aussagen messen; dennoch halte ich die Berichterstattung für verkürzt. Weihbischof Wagner hinterläßt eine blühende Pfarre: Gebetskreise, lebendige Gottesdienste, guter Gottesdienstbesuch, sehr sehr viele Aktivitäten, eine ordentliche Öffentlichkeitsabreit usw.

Viele seiner Jugendliche gingen und gehen bei uns in Admont in die Schule, sie kamen nicht immer mit seiner konservativen Einstellung klar. Aber gerade das brauchen doch junge Menschen: Väter an denen sie sich reiben, die nicht alles dulden...

Die Aussagen über Naturkatastrophen finde ich auch unglücklich. Ähnlich hat sich mal der einstige Erzbischof von Salzburg Eder geäußert. Aber das ist nicht alles, was Wagner von sich gegeben hat und die Medien wissen das und schweigen wissentlich darüber, dass er zum Dienen am Nächsten aufruft, dass er die schenkende Liebe für ein Spezifikum der Kirche hält, dass er das Ehrenamt für unverzichtbar hält, dass er dieses Miteinander nicht nur predigt, sondern auch 20 Jahre in seiner Pfarre vorgelebt hat. Er war dort mit den Menschen Priester und hat sich nicht in seinen Pfarrhof zurück gezogen etc.

Er ist ein Mensch der gerne lebt und diese Lebensbejahung weiter vermitteln will. Warum wird davon nichts geschrieben?

Ich finde es wichtig, wenn man Kirchenmänner kritisiert. Aber man sollte den andern wenigstens auch zu Wort kommen lassen.
Schwere Zeiten!
von JessSari am: 15.03.2009, 16:33 Uhr
Also ich kenne den Herrn Wagner nicht und kann mir deshalb nicht erlauben mir diesbezüglich ein Bild zu machen und hier großartig zu schreiben, was richtig oder was falsch in diesem Fall gewesen wäre oder ist! Ich kann nur sagen, was ich mir wünschen würde!
Ich sicher niemand, der es gut heißt, wenn ein zu striktes Gottesbild verbreitert wird, welches den Menschen Angst einjagt und einen strafenden unbarmherzigen Gott ins Zentrum rückt oder gar den Leuten glauben macht, sämtliches Unglück wäre von Gott gewollt aufgrund irgendwelcher Sünden!

Durch meinen Beruf habe ich allerdings ein paar Leute aus der Gemeinde des Herrn Wagner kennengelernt, die meinten, er sei sehr beliebt! Also muss zwangsläufig auch was dahinter stecken, genauso wie was dahinterstecken muss, wenn soviele Leute aus der Kirche sich gegen ihn gestellt haben!
Die Wogen gingen natürlich sehr schnell hoch, lief diese Bischofsernennung doch zeitlich mit dem Problem rund um die Piusbruderschaft ab! Da waren viele schon sehr aufgebracht und ich habe das Gefühl, dass Österreich aufgrund diveser Vorfälle aus der Vergangenheit, sehr sensibel geworden ist!
Man kann das aber auch verstehen, ging es in den Jahren zuvor doch um wirklich schlimme Dinge, worunter Betroffene ein Leben lang leiden und so etwas darf nicht verschwiegen werden!
Aber was Wagner betrifft, sollte schön langsam wieder Ruhe einkehren, es ist genug, und er tut mir menschlich schön langsam leid! Es ist sicher hart, wenn man so abgelehnt wird und mit einem nicht geredet wird und dann das Ganze zu einer riesigen Affäre wird, weil da auch noch die Sache mit der Piusbruderschaft ist, welche auch für Aufregung sorgt!
Ich wünsche ihm einfach nur als Mensch zu Mensch das er sein Gleichgewicht wieder findet, daraus seine Lehren ziehen kann und falls er tatsächlich die ein oder andere Meinung so vertritt, wie die Medien sie dargestellt haben, vielleicht auch den Mut und die Kraft diese zu überdenken! Kurz gesagt - Man soll's jetzt wirklich gut sein lassen!

Der österreichischen Kirche wünsche ich vorallem einen klugen offenen Dialog mit den Menschen in diesen schwierigen Zeiten, die Menschen scheinen sehr enttäuscht, sehr wütend und fühlen sich nicht wirklich mit eingebunden in den Problemen rund um die Kirche und zeigen das mit Kirchenaustritten! Zurzeit ist ja wirklich viel los und die alten Streitpunkte kommen wieder hoch, wie grade wieder aktuell das Zölibat!
Es tut mir sehr leid, weil ich weiß dass viele mit großer Trauer die Kirche verlassen ...
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